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Pulverkompressibilität

Die Pulverkompressibilität ist ein wichtiger Indikator zur Messung der Fähigkeit von Pulver, sein Volumen unter äußerer Krafteinwirkung zu verändern. Dabei sind komplexe Mechanismen wie Partikelumlagerung, elastische/plastische Verformung und Zerkleinerung beteiligt. Nachfolgend finden Sie eine Analyse der wichtigsten Einflussfaktoren, Testmethoden, Branchenanwendungen und Optimierungsrichtungen:

1. Einflussfaktoren

Partikeleigenschaften

Partikelgröße und -verteilung: Je kleiner die Partikelgröße und je breiter die Verteilung, desto größer die Reibung zwischen den Partikeln und desto höher die Kompressibilität (z. B. hat Nano-SP-Ruß aufgrund seiner großen spezifischen Oberfläche einen großen elastischen Rückprall).

Morphologie und Oberflächenrauheit: Kugelförmige Partikel haben eine gute Fließfähigkeit und eine geringe Kompressibilität. Flockige/faserige Partikel neigen zur Porenbildung und erfordern einen höheren Druck zur Verdichtung.

Elastizitätsmodul: Materialien mit hohem Elastizitätsmodul (z. B. NCM-Ternärmaterialien) unterliegen in erster Linie plastischer Verformung mit minimaler Rückfederung bei Druckentlastung. Materialien mit niedrigem Elastizitätsmodul (z. B. Polymerbinder PVDF) weisen einen hohen Anteil elastischer Dehnung auf, was zu einer erheblichen Rückfederung führt.

Additiver Effekt

Leitfähiges Mittel (z. B. SP): Nano-Ruß neigt aufgrund seiner Kettenstruktur zur Ansammlung elastischer Spannungen, wodurch die Rückfederung des Mischsystems (NCM+SP+PVDF) um mehr als 50% höher ist als die von reinem NCM.

Bindemittel (z. B. PVDF): Das Bindemittel beeinflusst die Wechselwirkung zwischen Partikeln durch Grenzflächenbindungskräfte. Beispielsweise ist im NCM-System die Bindung von PVDF mit Aluminiumfolie stärker als mit Wirkstoffen. Das Verhältnis muss optimiert werden, um Bindungsstärke und Kompressionsleistung auszugleichen.

Prozessbedingungen

Druckrate, Haltezeit und Druckbereich (z. B. Testbereich 10–350 MPa) beeinflussen die Partikelumordnung und Energiedissipation. Bei hohem Druck nimmt der Rückprall von SP ab, während der Rückprall des NCM-Systems zur Stabilisierung neigt.

II. Vergleich der Testmethoden

VerfahrenPrinzipAnwendungsszenarioBeispiel
Heckel-GleichungBeschreibt die Beziehung zwischen Porosität und Druck, wobei zwischen plastischen Verformungen und bruchdominierten Mechanismen unterschieden wirdOptimierung des Komprimierungsprozesses pharmazeutischer TablettenAnalyse des Einflusses des Kompressionsverhaltens von Hilfsstoffen auf die Tablettenhärte
Energieindex-MethodeBerechnet den Energieverbrauch während jeder Kompressionsstufe (z. B. Umformungsarbeit, plastische Verformungsarbeit)Entwicklung eines Kompressionsprozesses für BatterieelektrodenblätterBewertung des Kompressionsenergieverbrauchs von NCM/SP-Mischsystemen
Kompressionsgrad-Hausner-Verhältnis-MethodeBerechnet C = (ρbt – ρb) / ρbt × 100%, HR = ρbt / ρb unter Verwendung der Schüttdichte (ρb) und der Stampfdichte (ρbt)Klassifizierung der Fließfähigkeit pharmazeutischer Pulver (z. B. ist C > 25% sehr schlecht)Bestimmung der Arzneimittelgleichmäßigkeit und der Effizienz der Kapselbefüllung
Dekompressions-RückpralltestÜberwacht Dickenänderungen während Kompressions-Dekompressionszyklen und quantifiziert die elastische RückstellrateBatterie-Materialsystem-ScreeningSP-Zugabe erhöht den Rückprall von 0,5% auf 3,2% im NCM-System

III. Schwachstellen und Optimierung bei Branchenanwendungen

Lithium-Ionen-Batteriefeld

Schmerzpunkt: Nichtlineare Beziehung zwischen der Verdichtungsdichte der Elektrode und der Verdichtungsdichte des Pulvers (1% SP im Mischsystem kann die Dichte der Elektrode um 5-8% reduzieren).

Optimierung: Verwenden Sie abgestufte leitfähige Mittel (wie etwa SP + CNT-Verbundstoffe), um die Porosität zu verringern; entwickeln Sie Bindemittel mit niedrigem Elastizitätsmodul (z. B. PAA, um einen Teil von PVDF zu ersetzen).

Pharmazeutische Industrie

Schmerzpunkt: Eine schlechte Fließfähigkeit (C > 30%) führt zu übermäßigen Schwankungen des Tablettengewichts (das Arzneibuch erfordert RSD < 3%).

Optimierung: Fügen Sie 0,1–0,51 TP3T Nano-Siliziumdioxid hinzu, um die Partikelfluidität zu verbessern; passen Sie die Partikelgrößenverteilung durch Trockengranulierung an.

Gängige Strategien für Pulverprozesse

Vorbehandlung: Mechanisches Kugelmahlen oder Sprühtrocknen zur Anpassung der Partikelmorphologie.

Formeldesign: Fügen Sie Kunststoffzusätze (wie etwa Magnesiumstearat) hinzu, um die elastische Dehnungsenergie zu reduzieren.

Ausrüstungsverbesserung: Verwenden Sie eine mehrstufige Druckbeaufschlagung (z. B. 50 MPa Vorpressen, gefolgt von 200 MPa Enddruck), um die Neuanordnung der Partikel zu fördern.

Aktueller Forschungsbedarf:

Die Forschung soll das Korrelationsmodell für die Leistung von Pulver und Elektrode durchbrechen, indem sie die Diskrete-Elemente-Simulation (DEM) mit maschinellem Lernen kombiniert, um ein System zur Vorhersage der Material-Prozess-Leistung zu etablieren und so den F&E-Zyklus zu verkürzen.

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